Veranstaltungen
Die Veranstaltungshinweise der Maximal Kulturinitiative in Rodgau.
Fr 22.05.26 JBO – Jazz Band Obertshausen
Mit der Jazzband Obertshausen (JBO) steht am Freitag, 22. Mai, eine lokale Formation mit ansteckender Spielfreude auf der Maximal-Bühne. Das Ensemble präsentiert einen erfrischenden Streifzug durch verschiedene Epochen des Jazz und verbindet dabei Swing, Bebop, Latin und Blues zu einem harmonischen Ganzen. Mit ihrer spürbar guten Laune schafft es die Band regelmäßig, ihr Publikum vom ersten Ton an zum Swingen zu bringen.
Die JBO begeistert ihre Zuhörer durch eine große improvisatorische Fantasie, tiefes Jazz Feeling und den unübersehbaren Spaß am gemeinsamen Musizieren. Neben klassischen Bluesstücken spielen zeitlose Evergreens aus dem Great American Songbook eine zentrale Rolle im Repertoire der Gruppe. So dürfen sich die Gäste auf unvergessliche Melodien von Legenden wie Duke Ellington, Benny Goodman und Fats Waller freuen. Zu den erklärten Lieblingstiteln der Band gehören zudem Meilensteine der Jazzgeschichte wie Horace Silvers „Song For My Father“ und Herbie Hancocks Groove-Klassiker „Cantaloupe Island“.
Hinter dem facettenreichen Sound steht eine eingespielte Besetzung, die sich perfekt ergänzt. Klaus Ackermann am Piano, Martin Delto an der Gitarre, Thomas Jäger am Schlagzeug und Dieter Schmied am Bass bilden das rhythmische und harmonische Fundament. Dem setzen Elfi Burk mit ihrem Gesang, Roger Pech an der Trompete sowie Reinhard Wagner am Altsaxofon glanzvolle melodische Akzente auf. Konzertbesucher dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Abend voller Energie und Leidenschaft freuen.
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Tickets: 15 € / Mitglieder: 10 €
Veranstaltungsort: Maximal Kulturinitiative, Eisenbahnstraße 13, 63110 Rodgau
Online-Reservierung: JBO – Jazz Band Obertshausen
Maximal JC-Festival endet mit fulminantem Finale
Mit einem fulminanten Trommel-Solo beendete das Eva Klesse Quartett im Maximal das diesjährige Jazz Connects Festival 2026. Ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main fanden vom 23. April bis 3. Mai 2026 insgesamt 26 hochklassige Konzerte mit zeitgenössischem Jazz statt. Die Veranstaltungsorte reichten von den Metropolen wie Frankfurt, Wiesbaden, Hanau und Darmstadt bis in die Regionen des Rhein-Main-Gebiets.
Das diesjährige Programm im Maximal setzte einen besonderen Fokus auf starke Band-Leaderinnen und zog Musikbegeisterte aus der gesamten Region an. Vier Konzerte bot die Rodgauer Kulturinitiative und zeigt damit, dass man für hochklassige Jazz-Konzerte nicht in Großstädte fahren muss. Ganz im Gegenteil fanden sich auch Besucher aus Darmstadt und Frankfurt im Rodgauer Kulturtempel ein – und sie wurden nicht enttäuscht.
Das Universum des Jazz bietet per se eine gigantische Bandbreite und Vielfalt und kennt keine Grenzen: alles ist erlaubt. Diese grenzüberschreitenden Einsatzmöglichkeiten demonstrierte die Schlagwerkerin Izabella Effenberg mit ihrem Trio gleich mit einer ganzen Reihe im Jazz eher untypischen Musikinstrumenten: nämlich Schlitztrommel, Glasharfe, Vibraphon, Steeldrum, der an das afrikanische Daumenklavier Kalimba angelehnten „Array mbira“ und schließlich auch noch einem Hackbrett. Von Beginn an bezauberte die polnische Jazzmusikerin und Karatemeisterin mit ihrer Musik und den kurzweiligen Erläuterungen zu den ungewöhnlichen Musikinstrumenten.
Rebecca Trescher zeigt an ihren Klarinetten, weshalb sie als subtile Klangmalerin auf den Spuren großer Impressionisten bekannt ist. Die Saxophonistin Kerstin Haberecht überzeugte mit einem reifen warmen Bandsound.
Den krönenden Abschluss bildete das Eva Klesse Quartett, das den Festivalgästen ein exklusives Erlebnis bot. Mit komplexen, teils noch unveröffentlichten Kompositionen verwandelte die Band den Abend in ein würdiges Finale. Die positive Resonanz der Gäste bestätigen das Konzept der Veranstalter: Jazz Connects hat die Region kulturell vernetzt und Rodgau fest auf der Landkarte für moderne Improvisationsmusik verankert.





